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Jedes vierte Pflegeheim macht Verlust

Von Andreas Mihm, Berlin
Aktualisiert am 08.11.2019
 - 15:19
Eine Pflegerin geht in einem Pflegeheim mit einer älteren Dame über einen Korridor.
Ohne privates Kapital dürfte es bald an Pflegeplätzen mangeln. Forscher raten der Politik, die Heime weniger zu gängeln.

An die 850 000 Menschen werden in Deutschland stationär gepflegt. Dafür stehen nach Zählung des Bundesgesundheitsministeriums mehr als 11 200 Heime mit einer Vollzeitversorgung bereit. Doch die Heime und ihre oft privaten Betreiber sind in der letzten Zeit immer wieder unter einen hässlichen Verdacht geraten: Angeblich machen sie sich an ihren Kunden die Taschen voll. Hohe Verkaufspreise für die wenigen börsennotierten Heimbetreiber waren ein Grund für Forderungen, in dem strikt regulierten Pflegemarkt nicht nur Zimmergrößen und Kosten zu regulieren, sondern auch Gewinne. In Österreich, im Burgenland, übt man das schon: Dort dürfen Betreiber demnächst überhaupt kein Geld mehr an der Versorgung von Pflegepatienten verdienen.

Doch es bedarf offensichtlich keiner weiteren politischen Eingriffe, um die Lage deutscher Heimbetreiber zu verschlechtern. Sie haben schon in den Jahren 2015 bis 2017 ihre Ergebnisse reduziert. Zu dem Ergebnis kommen das renommierte Essener Institut RWI und andere Forscher im „Pflegeheim Rating Report 2020“. Er beruht auf einer Stichprobe von 370 untersuchten Jahresabschlüssen, das sind 13 Prozent des Marktes.

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Quelle: F.A.Z.
Andreas Mihm - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Andreas Mihm
Wirtschaftskorrespondent in Wien.
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