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FAZ plus ArtikelZum Plan der EU-Kommission

Klimaneutralität wird richtig teuer

Von Björn Lomborg
Aktualisiert am 12.12.2019
 - 13:20
Totgesagte Technologie vor der Renaissance? Atomkraftwerk im tschechischen Temelín
Der Klimawandel ist ein reales Problem. Doch es wird nicht gelöst, indem man weniger und teurere Energie verbraucht. Unwirksame Lösungen wie elektrische Autos zu subventionieren verringert Wachstum und Wohlstand. Ein Gastbeitrag.

Anlässlich der Weltklimakonferenz in Madrid werden die Staatsoberhäupter aufgefordert, ihre klimapolitischen Anstrengungen zu erhöhen und sich dafür einzusetzen, schnellstmöglich Klimaneutralität zu erreichen – eine vergebliche Mühe. Umweltschützern zufolge ist das Ziel der Klimaneutralität zu einem Maßstab für sämtliche Regierungen geworden. Von Deutschland über Frankreich bis Chile werden Politiker dafür gelobt, schon ihr Versprechen gegeben – und manchmal sogar Gesetze erlassen – zu haben, im Laufe der kommenden Jahrzehnte nicht mehr Treibhausgase zu emittieren, als aus der Luft gebunden werden können.

Der Klimawandel ist ein reales Problem. Es ist menschengemacht und wird negative Konsequenzen haben. Doch das Vorhaben, bis spätestens 2050 den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) einzustellen ist ein sehr kostspieliges Unterfangen, das kaum positive Auswirkungen haben wird. Wir müssen uns nur einmal Neuseeland anschauen: das einzige Land, das eine Kostenschätzung für die Klimaneutralität vorgenommen hat und das einzige Land, das gleich zweimal versprochen hat, sie zu erreichen.

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