FAZ plus ArtikelKaum Fortschritte seit Paris

Deshalb hat die globale Klimapolitik neuen Schub nötig

Von Christian Geinitz, Niklas Záboji
13.11.2020
, 13:12
Die Weltklimakonferenz fällt aus, die Emissionen galoppieren, vor allem in China. Doch die Wahl Joe Bidens macht Hoffnung – und hinter den Kulissen laufen die Verhandlungen.

Bislang sprachen Wissenschaftler von gefährlichen „Kipppunkten“ für das Klima, wenn Ökosysteme ins Wanken geraten und die Folgen der Erderwärmung unkontrollierbar werden. Die Wahl von Joe Biden zum amerikanischen Präsidenten könnte nun zu einem erfreulichen „Kipppunkt“ werden – da sie eine unter Donald Trump undenkbare globale Zusammenarbeit wieder denkbar macht.

So sagte es Johan Rockström, Ökosystemforscher aus Schweden und Ko-Direktor am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), diese Woche in einer Videokonferenz. Rund ein Siebtel aller Treibhausgase, die Jahr für Jahr in die Atmosphäre gelangen, stammen aus den Vereinigten Staaten. Nur China emittiert mehr.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Geinitz, Christian
Christian Geinitz
Wirtschaftskorrespondent in Berlin
Autorenporträt / Zaboji, Niklas
Niklas Záboji
Redakteur in der Wirtschaft.
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