FAZ plus ArtikelEnergiewende

Wo bleiben eigentlich die Stromtrassen?

Von Anna Lena Lipka
12.03.2020
, 11:57
Viele tausend Kilometer Stromtrassen sind nötig, damit Deutschlands Energiewende gelingt. Doch der Zeitplan ist gewaltig ins Rutschen geraten. Ein Forscher kann trotzdem von Fortschritten berichten.

Der Südlink kommt einen kleinen, aber wichtigen Schritt voran: Für die beiden nördlichsten Abschnitte der geplanten Stromautobahn hat das Planfeststellungsverfahren begonnen. Das teilte die Bundesnetzagentur vor wenigen Tagen mit. Der Südlink besteht aus zwei Trassen, die größtenteils auf einem gemeinsamen Korridor quer durch Deutschland verlaufen. Startpunkte sind Brunsbüttel und Wilster in Schleswig-Holstein. Das nun eingeleitete Planfeststellungsverfahren zielt auf die ersten 16 und 22 Kilometer bis Wischhafen in Niedersachsen.

So wie die anderen beiden Stromautobahnen Ultranet und Südostlink soll der Südlink vor allem Windstrom aus dem Norden Deutschlands in den Süden bringen. Dort liegen große industrielle Verbrauchsschwerpunkte, und drei der sechs noch laufenden Atomkraftwerke stehen in Bayern und Baden-Württemberg. Insgesamt 2800 Kilometer lang sollen die Stromautobahnen werden, die mit der neuen Technologie der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) betrieben werden sollen.

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Quelle: FAZ.NET
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