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Milliarden gegen den Klimaschutz

Von Marcus Theurer
13.06.2021
, 18:32
Stau im Berliner Berufsverkehr.
Berufspendeln, Dienstwagen, Diesel fahren, fliegen: Klimaschädliches Verhalten wird vom Staat oft bezuschusst. Das zu ändern ist gar nicht so leicht.

Die Sache klingt erst einmal sehr einleuchtend: Der Klimaschutz ist dringend nötig, aber er kostet bekanntlich auch viel Geld – von den staatlichen Kaufprämien für Elek­troautos bis zur Förderung von klimaschonendem grünen Wasserstoff für die Industrie. Dabei gäbe es noch eine weitere Möglichkeit, wie die Politik dem Klima helfen könnte, und zwar ohne dafür auch nur einen Euro auszugeben. Im Gegenteil, die Einnahmen des Staates würden dadurch sogar steigen.

Hört sich das zu schön an, um wahr zu sein? Möglich wäre es jedenfalls. Bis heute gewährt der Staat nämlich hohe Steuervorteile, die den Verbrauch klimaschädlicher fossiler Brennstoffe anheizen. Würden diese gestrichen, wäre dem Klima gedient und dem Finanzminister erst recht.

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Quelle: F.A.S.
Marcus Theurer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Marcus Theurer
Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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