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FAZ plus ArtikelNeue IWF-Direktorin

Jetzt werden die Schulden gefährlich

Von Hanno Mußler, Winand von Petersdorff, Manfred Schäfers und Niklas Záboji
 - 18:37
Die Nachfolgerin von Christine Lagarde, Kristalina Georgiewa, hat mit ihrer ersten Rede gleich einen klaren Akzent gesetzt.zur Bildergalerie

Die bedenklich gestiegene Unternehmensverschuldung könnte im Fall eines kräftigen Abschwungs eine schwere Finanzkrise auslösen. Davor hat die neue Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, in ihrer ersten Rede gewarnt. Demnach seien im Fall eines größeren Abschwungs Unternehmenskredite im Wert von 19 Billionen Dollar gefährdet, was 40 Prozent der Gesamtschulden der acht größten Industrienationen entspreche. Das Schuldenrisiko sei damit höher als während der Finanzkrise von 2008, mahnt Georgiewa.

So ein Abschwung ist nicht unrealistisch. Mit Sorge diagnostiziert der IWF eine globale Wachstumsschwäche: Verzeichneten vor zwei Jahren noch 75 Prozent aller Länder ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum, müssen sie in diesem Jahr mit schrumpfenden Wachstumsraten kalkulieren. Georgiewa spricht von einem synchronen Abschwung für 90 Prozent aller Länder. Die Weltwirtschaft werde so langsam wachsen wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Sowohl für 2019 als auch 2020 kündigte die IWF-Chefin Revisionen der Wachstumsprognosen an.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Mussler, Hanno
Hanno Mußler
Redakteur in der Wirtschaft.
Winand von Petersdorff-Campen - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitun
Winand von Petersdorff-Campen
Wirtschaftskorrespondent in Washington.
Manfred Schäfers - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Manfred Schäfers
Wirtschaftskorrespondent in Berlin.
Autorenporträt / Zaboji, Niklas
Niklas Záboji
Redakteur in der Wirtschaft.
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