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Wirtschaftsweise stellen Schwarze Null in Frage

Von Julia Löhr und Manfred Schäfers, Berlin
Aktualisiert am 05.11.2019
 - 13:50
Neuer Ärger: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr Finanzminister Olaf Scholz (SPD)
Das neue Gutachten des Sachverständigenrats hat es in sich. Zwar sehen die Ökonomen Deutschland noch nicht am Rand einer Rezession – aber sie warnen: Die Bundesregierung könnte den Abschwung mit ihrer Politik verstärken.

An diesem Mittwoch ist es wieder so weit: Dann übergeben die fünf Wirtschaftsweisen der Bundesregierung ihr neuestes Gutachten. Die gute Nachricht zuerst: Der Sachverständigenrat sieht die deutsche Volkswirtschaft erst einmal nur in einem Abschwung. Es sei nicht „von einer breiten und tiefergehenden Rezession auszugehen“, heißt es in dem mehr als 500 Seiten dicken Dokument mit dem Titel „Den Strukturwandel meistern“, das der F.A.Z. vorliegt.

Für das laufende Jahr erwarten die Ökonomen ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,5 Prozent, für das kommende Jahr 0,9 Prozent. Damit liegen sie etwas unterhalb der Prognose der Bundesregierung. Diese hat Mitte Oktober für 2020 1,0 Prozent Wirtschaftswachstum in Aussicht gestellt. Für den Euro-Raum rechnen die Wirtschaftsweisen für 2019 und 2020 mit 1,2 beziehungsweise 1,1 Prozent Wachstum.

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Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Löhr, Julia
Julia Löhr
Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
Manfred Schäfers - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Manfred Schäfers
Wirtschaftskorrespondent in Berlin.
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