FAZ plus ArtikelFinanzplatz Frankfurt

Lassen die Banker den Finanzminister hängen?

Von Georg Meck
Aktualisiert am 17.11.2019
 - 11:48
Auch Staatssekretär Jörg Kukies wirbt für die Initiative.
Olaf Scholz erfährt viel Lob für seine Idee, den Finanzplatz Frankfurt zu stärken. Nur fehlt es an Mitstreitern.

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will den Bankern Gutes tun, die finden das auch prima – im Prinzip, zögern allerdings, sich auf seine Pläne konkret einzulassen. Die Idee aus dem Finanzministerium klingt erst mal einleuchtend. „Wir wollen eine Initiative für den Finanzplatz Deutschland anstoßen und damit ein Zeichen setzen“, sagt Staatssekretär Jörg Kukies (SPD), „bundesweit, über Frankfurt hinaus“, wie er erläutert.

Das Vorhaben umfasst weit mehr Teilnehmer als die Banken: Versicherer, Fondsgesellschaften, Fintechs, Finanzinvestoren, natürlich die Deutsche Börse – sie alle hätte das Finanzministerium gerne an Bord. Frankreichs Premierminister Emmanuel Macron hat vorgemacht, mit welcher Verve sich eine Regierung für die eigene Finanzindustrie einsetzen kann. Dem gilt es aus deutscher Sicht Paroli zu bieten, nicht nur im Werben um die Brexit-Banker.

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Quelle: F.A.S.
Georg Meck - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Georg Meck
Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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