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FAZ plus ArtikelMarkt für Schweinefleisch

Warum der Schnitzelpreis steigt

Von Julia Löhr, Berlin
 - 15:31
Schweinehälften in einem Schlachthof in Niedersachsen

Puten-Ministeaks für 1,99 Euro je 400-Gramm-Packung, ein Kilogramm Rinderhackfleisch für 4,99 Euro: Es gibt sie noch, die Lockangebote des Handels, über die sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) so aufregt. Doch was in den Prospekten der Supermarktketten derzeit auffällt: Das bei den Deutschen so beliebte Schweineschnitzel schafft es kaum noch in die Sonderangebote, auch für Koteletts und Rippchen sind Schnäppchenpreise rar geworden. Das hat einen Grund, und der heißt: China.

Seit August 2018 grassiert in dem Land die Afrikanische Schweinepest. Viele Millionen Schweine sind daran verendet, ebenso viele wurden getötet, um eine weitere Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern. Doch China ist das Land mit dem größten Hunger auf Schweinefleisch auf der Welt, daran hat auch die für den Menschen ungefährliche Schweinepest nichts geändert. Deshalb kauft China seit Monaten in erheblichem Umfang Schweinefleisch auf dem Weltmarkt ein. Die deutschen Exporte in das Land haben sich seit dem Ausbruch der Seuche vervierfacht: Im Sommer vor zwei Jahren waren es monatlich noch rund 11.900 Tonnen, im Dezember 2019 dagegen schon fast 47.500 Tonnen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Löhr, Julia
Julia Löhr
Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
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