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Warum deutsche Maschinenbauer plötzlich vor China warnen

Von Julia Löhr, Berlin
Aktualisiert am 13.01.2020
 - 07:59
Keine Chance gegen einen chinesischen Staatsbetrieb: CRBC darf die Peljesac-Brücke in Kroatien bauen. Europäer gingen leer aus.
Eine der wichtigsten deutschen Exportbranchen kehrt China überraschend deutlich den Rücken – und fordert eine verschärfte Gangart der Politik. Dafür gebe es eine ganze Reihe an Gründen.

Viele Jahre waren Deutschlands Maschinenbauer ausgesprochen China-freundlich. „Wir brauchen nicht mehr Schutz vor China“, hatte der Präsident des Branchenverbands VDMA, Carl Martin Welcker, noch im Herbst 2018 gesagt und damit den Kurs von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kritisiert. Doch nun geht auch diese für die deutsche Volkswirtschaft so wichtige Branche auf Distanz zu einem ihrer wichtigsten Handelspartner, wie ein bislang unveröffentlichtes Grundsatzpapier zeigt, das der F.A.Z. vorliegt.

Unter der Überschrift „Wettbewerber China – Handelspolitische Instrumente neu ausrichten“ schlägt der Verband ungewohnt kritische Töne an und rät zu einem schärferen Einschreiten der Politik. „China ist aufgrund seiner politisch gesteuerten Wirtschafts- und Investitionspolitik ... kein internationaler Investor wie jeder andere“, heißt es darin, und: Es wachse die Erkenntnis, „dass das bis heute geduldete Ungleichgewicht, beispielsweise im Marktzugang, nicht hinnehmbar ist“. Der Verband appelliere deshalb „an Deutschland und die EU, ihre handelspolitischen Instrumente zu überprüfen und – wo notwendig – den neuen Gegebenheiten im Verhältnis zu China anzupassen.“

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Löhr, Julia
Julia Löhr
Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
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