FAZ plus ArtikelErdgas

Endspiel für die Pipeline Nord Stream 2

Von Christian Geinitz und Katharina Wagner
04.12.2020
, 18:04
Die Vereinigten Staaten senden zweideutige Signale hinsichtlich künftiger Sanktionen – wird nun weitergebaut?

Es gibt Bewegungen im Konflikt um die Erdgasleitung Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland. Unklar ist aber, ob sie dem Projekt schaden oder nutzen. Seit längerem drohen die Vereinigten Staaten mit Sanktionen, weil das Vorhaben die Abhängigkeit Europas von Moskau erhöhe und die Marktchancen für amerikanisches Flüssiggas beeinträchtige. Ein neuer Gesetzentwurf des Kongresses zum Verteidigungshaushalt sieht jetzt immerhin vor, dass es keine Sanktionen gegen Regierungen wie Deutschland geben soll, die Nord Stream 2 ermöglichen.

Der Entwurf, auf den sich Senat und Abgeordnetenhaus geeinigt haben, stellt auch klar, dass Unternehmen nur sanktioniert werden dürfen, wenn zuvor die zuständigen Regierungen konsultiert worden sind. Beide Veränderungen gehen aus Sicht der Nord-Stream-2-Befürworter in die richtige Richtung. Am Freitag hieß es, die ausgesetzten Verlegearbeiten für das Rohrsystem sollten schon bald wieder aufgenommen werden.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Geinitz, Christian
Christian Geinitz
Wirtschaftskorrespondent in Berlin
Autorenporträt / Wagner, Katharina
Katharina Wagner
Wirtschaftskorrespondentin für Russland und die GUS mit Sitz in Moskau.
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