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FAZ plus ArtikelGastbeitrag

So sollte die Grundsteuer verändert werden

Von Clemens Fuest und Florian Neumeier
 - 12:19
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Zu den steuerpolitischen Hausaufgaben für das Jahr 2019 gehört die Reform der Grundsteuer. Diese Reform betrifft uns alle, denn wir alle zahlen Grundsteuer, sei es als Mieter oder als Eigentümer einer selbstgenutzten Immobilie. Die Grundsteuer ist eine Abgabe auf bebaute und unbebaute Grundstücke, sie erfasst sowohl Wohn- als auch Gewerbeimmobilien. Sie wird jährlich erhoben. Die Bemessungsgrundlage ist bundesweit einheitlich geregelt, aber das Aufkommen geht an die Städte und Gemeinden.

Jede Kommune darf den Steuersatz eigenständig bestimmen. Das bundesweite Steueraufkommen lag im Jahr 2017 bei 14 Milliarden Euro, also rund 175 Euro pro Kopf der Bevölkerung. Zum Vergleich: Die Einnahmen aus der Tabaksteuer sind ähnlich hoch, die aus der Kfz-Steuer lagen bei 112 Euro pro Kopf, die aus der Einkommensteuer bei 3538 Euro.

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Die Autoren

Florian Neumeier hat Volkswirtschaftslehre und Soziologie an der Philipps-Universität Marburg studiert. Für seine Dissertation 2015 in Volkswirtschaftslehre bekam er den Promotionspreis der Universität. Im Jahr darauf wechselte er zu Fuest an das Ifo-Institut, in die Forschungsgruppe Steuer- und Finanzpolitik. Hier liegen Neumeiers Forschungsschwerpunkte. Er ist Autor mehrerer wissenschaftlicher Fachartikel sowie Gutachten unter anderem für das Bundesfinanzministerium, das Bundeswirtschaftsministerium und das Europäische Parlament. Während seiner akademischen Laufbahn verbrachte er Forschungsaufenthalte in Japan und in den Vereinigten Staaten.

Clemens Fuest ist Präsident des Ifo-Instituts in München. Im F.A.Z.-Ökonomenranking steht der 50 Jahre alte Wirtschaftswissenschaftler nicht von ungefähr auf dem zweiten Platz. Sein Themenspektrum ist enorm, schnell ist er auch. Mit faktenreichen Analysen unterfüttert er die wirtschaftspolitischen Debatten, ob zum Brexit, Freihandel oder Steuerfragen, dem Aufstieg Chinas oder zum Euro. Politiker schätzen ihn, weil er die Grenzen seiner Zunft respektiert. Wird sein Rat erbeten, zeigt Fuest die Folgen unterschiedlicher Handlungsmöglichkeiten auf und lässt durchaus auch seine – liberalen – Präferenzen erkennen. Anders als mancher Kollege spielt er sich aber nicht auf als der bessere Politiker.

Quelle: F.A.Z.
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