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FAZ plus ArtikelKapitalmarkt als Entlastung

Die Rente neu denken

EIN KOMMENTAR Von Daniel Mohr
 - 15:34
Damit die Aussicht für Rentner in Zukunft sonnig bleibt, muss dem Umlagesystem eine Vorsorge am Kapitalmarkt zur Seite gestellt werden.

Es ist eine ziemlich mühsame Angelegenheit, im Alter auf eine ordentliche Rente zu kommen. Knapp 39.000 Euro müssen in diesem Jahr in Westdeutschland verdient werden, um auf einen Entgeltpunkt für die Rente zu kommen. Der bringt dann 33 Euro Rente im Monat. Wer es also geschafft hat, 44 Jahre wie der Durchschnitt zu verdienen, kommt heute auf eine Rente von gut 1400 Euro. So viel bekommt der männliche Durchschnittsrentner derzeit. Bei den Frauen liegen die Werte niedriger. 24 Entgeltpunkte und damit 800 Euro Rente stehen zu Buche.

Damit sind wahrlich keine großen Sprünge möglich. Und das Schlimme daran ist: Das heutige Rentensystem hat seine besten Zeiten hinter sich. Dazu sind keine großen Rechenkünste nötig. Aktuell geht der Jahrgang 1954 in Rente. Damals wurden gut 1,1 Millionen Menschen geboren. 17 weitere Jahrgänge in Millionengröße werden in den nächsten Jahren in die Rente folgen. Neu ins Berufsleben treten Jahr für Jahr aber nur Jahrgänge mit Größen zwischen 660.000 und 800.000 Menschen.

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Quelle: F.A.Z.
Daniel Mohr  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Daniel Mohr
Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Woche.
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