FAZ plus ArtikelRiesiges China

Wo das Lieferkettengesetz an Grenzen stößt

Von Hendrik Ankenbrand, Schanghai
13.01.2021
, 14:43
In China ist eine Kontrolle von Zulieferern für die Unternehmen fast unmöglich – besonders in der Region Xinjiang.

Als Ursula von der Leyen im September die Klimaziele für die Europäische Union verschärfte, war das für die Solarindustrie ein Grund zum Feiern. Die EU-Kommissionspräsidentin hatte für den Plan, bis zum Jahr 2050 die EU-Mitgliedstaaten klimaneutral zu machen, das Tempo noch einmal gehörig angezogen.

Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, soll nun in den kommenden zehn Jahren der Ausstoß von Treibhausgasen um 55 Prozent statt – wie bisher angestrebt – um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 sinken. Das seien „gute Nachrichten“ für den europäischen Solarsektor, sagte Aurélie Beauvais vom Brüsseler Lobbyverband Solar Power Europe. Schließlich lasse sich dieses Ziel nicht erreichen, ohne dass es einen „massiven Anstieg des Einsatzes von Solarzellen, besonders auf den Dächern von Gebäuden,“ gebe.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

F.A.Z. PLUS:

  Sonntagszeitung plus

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Ankenbrand, Hendrik
Hendrik Ankenbrand
Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot