FAZ plus ArtikelWohngemeinnützigkeit

Ein Bärendienst für den Wohnungsmarkt

EIN KOMMENTAR Von Michael Psotta
Aktualisiert am 28.11.2020
 - 11:01
Baukräne stehen an einer Baustelle in Berlin.
Immer lauter wird die Forderung, die Wohngemeinnützigkeit wiederzubeleben. Dass dies eine schlechte Idee ist, zeigt schon das abschreckende Beispiel der Neuen Heimat.

Zu den merkwürdigen Vorstellungen in der deutschen Wohnungspolitik gehört es, dass eine Wiederherstellung der Gemeinnützigkeit die Verhältnisse auf dem Wohnungsmarkt verbessern würde. Diese Forderung stammt von Grünen, Linken und Teilen der SPD und gewinnt keineswegs nur in wirtschaftsfernen Kreisen an Fahrt.

Angestrebt wird, Wohnungsgesellschaften zu stärken, die ohne Gewinnstreben arbeiten. Im Gegenzug sollen sie von Steuern befreit werden und andere Vergünstigungen wie etwa billiges staatliches Bauland erhalten. Dadurch sollen niedrige Mieten ermöglicht werden, speziell in den großen Städten.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

F.A.Z. PLUS:

  Sonntagszeitung plus

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Psotta, Michael
Michael Psotta
Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Immobilienteil.
Twitter
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot