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FAZ plus ArtikelWiederverwertung von Plastik

Alles für die Tonne

Von Christine Scharrenbroch und Helmut Bünder
 - 08:33
Zusammengepresster Plastikmüll auf dem Weg zur Wiederverwertung.

Im Landkreis Euskirchen geht es ziemlich durchschnittlich zu. Was in diesem Fall nicht abwertend gemeint ist, sondern den Kreis zu einer Modellregion der besonderen Art macht: Wenn es hier in der Voreifel gelingt, die Leute zu einem gewissenhaften Umgang mit ihrem Müll zu erziehen, dann könnte die Kampagne auch anderswo erfolgreich sein. Das ist zumindest das Kalkül des „Dualen Systems Deutschland“, besser bekannt als Grüner Punkt.

Das Problem: Die Deutschen reden zwar viel über Umweltschutz, Plastikvermeidung und freuen sich, wenn die EU Einwegstrohhalme und Wegwerfgeschirr verbietet. Doch bei ganz profanen Dingen – wie der Entsorgung des heimischen Verpackungsmülls – versagen sie. Michael Wiener, Chef des Grünen Punktes, sagt: „Wer mehr Kunststoff-Recycling will, muss an der eigenen Mülltonne anfangen.“ Der Grüne Punkt hatte den Deutschen nach seiner Gründung Anfang der neunziger Jahre beigebracht, wie Mülltrennung geht. Aber viele haben offenbar wieder verlernt, was in welche Tonne kommt. Oder, was auch nicht besser ist, sie wollen Gebühren für die schwarze Tonne sparen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Scharrenbroch, Christine
Christine Scharrenbroch
Freie Autorin in der Wirtschaft.
Autorenporträt / Bünder, Helmut (bü.)
Helmut Bünder
Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.
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