FAZ plus ArtikelApotheken-Umsatz sinkt

AHA-Regeln verderben Nasenspray-Geschäft

Von Patricia Andreae
Aktualisiert am 05.11.2020
 - 15:15
Stoßweise: Nasensprays sind im Spätherbst gemeinhin Verkaufsschlager, dieses Jahr aber weniger als sonst
Gemeinhin steigen im November die Umsätze der Apotheken mit Erkältungsmitteln wie Nasensprays. Dieses Jahr ist das aber anders. Das hat auch mit Corona zu tun.

Im Wartezimmer des Arztes dürfen nur noch maximal drei Personen sitzen, alle tragen Maske. Kaum jemand traut sich, sich auch nur zu räuspern. Auf dem Tisch liegt keine Zeitschrift, und es dauert auch nur wenige Minuten, bis die Helferin den nächsten Patienten aufruft. Wer derzeit in eine Arztpraxis geht, stellt oft fest, dass er schneller drankommt, als er es gewohnt war.

Und das liegt nicht nur am verbesserten Management der Praxen oder daran, dass viele chronisch Kranke den Besuch scheuen. Sondern möglicherweise auch daran, dass es aufgrund der coronabedingten Hygieneregeln weniger Erkältungskrankheiten gibt, da sie nicht nur die Ansteckung mit dem Covid-19-Virus erschweren, sondern offenbar auch die mit vielen anderen Erregern, die zu Erkältungssymptomen und grippalen Infekten führen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Andreae, Patricia (cp.)
Patricia Andreae
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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