FAZ plus ArtikelAbrechner-Insolvenz

Wie Tausende Apotheken plötzlich in Schieflage gerieten

Von Britta Beeger und Jonas Jansen
Aktualisiert am 12.11.2020
 - 17:29
Wann kommt das Geld? Blick hinter eine Apotheken-Kasse
Die Insolvenz des Rezeptabrechners AVP hat viele Apotheken hart getroffen. Nun wird klar, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Ein internes Gutachten, das der F.A.Z. vorliegt, lässt kein gutes Licht auf das Unternehmen fallen.

Es war Mitte September, als etwas passierte, was bis dahin wohl kaum jemand für möglich gehalten hätte: Tausende Apotheken in Deutschland steckten von jetzt auf gleich in der Bredouille, weil ihr Rezeptabrechnungsdienstleister, das Unternehmen AVP aus Düsseldorf, Insolvenz anmeldete und die Umsätze für den Monat August nur zum Teil auszahlte.

Im Durchschnitt sollen den Apotheken dadurch rund 120.000 Euro gefehlt haben, teils geht es aber auch um Millionenbeträge. Nicht wenige Apotheken gerieten so plötzlich und unverschuldet in Existenznot.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

F.A.Z. PLUS:

  Sonntagszeitung plus

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Beeger, Britta
Britta Beeger
Redakteurin in der Wirtschaft.
Twitter
Autorenporträt / Jansen Jonas
Jonas Jansen
Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.
FacebookTwitter
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot