FAZ plus ArtikelCorona-Hilfsanträge

Steuerberater am Limit

Von Corinna Budras und Julia Löhr
18.11.2021
, 07:57
Das Geschäft ist volatil – besonders in der Gastronomie.
Corona-Hilfsgelder beantragen Unternehmen in der Regel nicht selbst. Stattdessen macht das der Steuerberater. Viele Kanzleien sind nun aber so überlastet, dass sie nicht helfen können. Die Branche schlägt Alarm.
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Die Angst ist zurück: Ein Bundesland nach dem anderen führt die 2-G-Regel in Restaurants, Fitnessstudios und Kinos ein. An diesem Donnerstag wollen Bund und Länder über weitere Maßnahmen beraten, wie sich eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern lässt. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wirbt schon für das Modell „2-G+“ – Zutritt zu bestimmten Bereichen auch für Geimpfte nur mit negativem Test.

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Derweil wächst in den betroffenen Betrieben die Sorge, nach den Umsatzeinbußen des vergangenen Jahres ein neues finanzielles Desaster zu erleben. Ein Indiz dafür: Sie erkundigen sich bei ihren Beratern wieder verstärkt nach der Überbrückungshilfe, dem zentralen Bestandteil der Coronahilfen. Das berichtet zumindest der Deutsche Steuerberaterverband und fügt sogleich eine Warnung hinzu: Viele Kanzleien kämen aktuell aufgrund der hohen Arbeitsbelastung aktuell nicht dazu, die entsprechenden Anträge zu stellen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenportät / Budras, Corinna
Corinna Budras
Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
Autorenporträt / Löhr, Julia
Julia Löhr
Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
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