FAZ plus ArtikelAngriffe auf Exchange Server

„Es ist glaubwürdig, dass Chinesen dahinterstehen“

Von Bastian Benrath
12.03.2021
, 19:35
Das Sicherheitsunternehmen Fire-Eye hat den letzten großen Cyberangriff aufgedeckt. Schwachstellen wie jetzt habe es noch nie gegeben, sagt dessen Chef. Er rechnet mit weiteren Opfern – vor allem im Mittelstand.

Cyberangriffe sind ein bisschen wie ein Spaziergang auf einem zugefrorenen See: Alles scheint idyllisch, bis man plötzlich einbricht.

Die Sicherheitslücken in Microsofts weitverbreiteter E-Mail-Infrastruktur Exchange Server haben dem Eis für Tausende Unternehmen einen gehörigen Knacks versetzt. Denn sie ermöglichen es, dass Hacker sich an dem Server, der neben E-Mails auch für die Synchronisierung von Adressbüchern und Kalendern zuständig ist, als Administrator anmelden können, ohne das eigentlich dafür notwendige Passwort zu brauchen. „Lebensbedrohlich ist die Lage nicht, aber vom Ausmaß her schon dramatisch“, sagt dazu Mike Hart. Er ist Zentraleuropa-Chef des digitalen Sicherheitsunternehmens Fire-Eye, das mit dem „Solarwinds-Hack“ kurz vor Weihnachten den letzten großen, globalen Cyberangriff aufgedeckt hat.

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Autorenporträt / Benrath, Bastian
Bastian Benrath
Redakteur in der Wirtschaft.
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