FAZ plus ArtikelNukleare Früherziehung

Chinas lustiges kleines Uranium

Von Hendrik Andenbrand, Schanghai
Aktualisiert am 09.09.2019
 - 06:29
Seit sieben Jahren erhalten Kinder in Schanghai nukleare Früherziehung.
Seit sieben Jahren erhalten Kinder in Schanghai nukleare Früherziehung, weil vielen Eltern die Atomkraft nicht geheuer ist. Trotzdem bleibt die Skepsis für China das größte Hindernis für den Bau neuer Reaktoren.

„Hallo“, spricht das kleine lustige Uranium mit den schwarzen Kulleraugen und blinzelt zwei Mal. „Ich bin der Pionier der Popularisierung der Atomwissenschaft. Kommt mit mir auf die Reise zu Chinas erstem Kernkraftwerk.“ Los geht die Reise am Schanghaier Institut für Atomingenieurswissenschaften: in eine Virtual-Reality-Nachbildung des Kontrollraums der Anlage Qinshan, in dem 1991 Chinas erster Atommeiler ans Netz ging. Eine Ausstellung beantwortet die Frage: „Können Kernkraftwerke explodieren?“ Auf einem iPad zeigt eine Reality-App das Innere einer Atomrakete.

Seit sieben Jahren erhalten Kinder in Schanghai nukleare Früherziehung. In Vorträgen, Spielrunden und Sommercamps erklären die Leute vom Institut Chinas Nachwuchs, wie sich die Kernkraftwerke im Land voneinander unterscheiden und wie die Meiler dazu beitragen, die Emissionen in der Luft zu senken und damit Chinas Umwelt zu retten.

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Quelle: F.A.Z.
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