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Deutschlands Wirtschaftsanwälte verdienen blendend

Von Marcus Jung
Aktualisiert am 25.09.2019
 - 18:50
Die Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hat ihren Unternehmenssitz in Frankfurt.
Der deutsche Kanzleimarkt kennt keine Krise. Die Branche wächst das zehnte Jahr in Folge.

Schon seit Jahren fordern Rechtsanwälte vom Bundesjustizministerium eine Anpassung ihrer gesetzlichen Gebühren. Auf die Novelle ist die Gruppe der internationalen Großkanzleien und der mittelgroßen Sozietäten nicht angewiesen. Das zehnte Jahr in Folge eilt die Branche von einem Bestwert zum nächsten: Im Geschäftsjahr 2018/19, das in britischen Sozietäten traditionell am 30. April des aktuellen Kalenderjahres endet, haben die 100 umsatzstärksten Kanzleien nach Recherchen des Fachverlags „Juve“ 6,8 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein die zehn Kanzleien an der Marktspitze steuern mit rund 2,4 Milliarden Euro mehr als ein Drittel dazu bei.

Die Finanzkennzahlen verdeutlichen, wie sehr sich der Diesel-Betrug und die Compliance-Beratung mittlerweile als Sondereffekte auf die personellen Strukturen in den Kanzleien und die Arbeit der Anwälte auswirken. Nur dank abermals aufgestockter Teams, häufig durch befristet beschäftigte Projektjuristen, lassen sich die Vielzahl an Prozessen und internen Untersuchungen stemmen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenbild/ Marcus Jung
Marcus Jung
Redakteur in der Wirtschaft.
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