Rückversicherer

Hannover Rück von der Flut kaum belastet

21.08.2002
, 08:40
Die Hannover Rückversicherungs-AG hat ihre Prognose für das Jahr 2002 bestätigt. Jüngste Katastrophen bewegen sich im langjährigen Durchschnitt.
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Der Rückversicherer Hannover Rück hat im ersten Halbjahr bei Gewinn und Prämienvolumen deutlich zugelegt und erwartet trotz der Naturkatastrophen das beste Jahresergebnis der Firmengeschichte.

Nach Angaben des weltweit fünftgrößten Rückversicherers vom Mittwoch stiegen die Prämieneinnahmen im ersten Halbjahr um 36 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Der Gewinn wuchs gleichzeitig um 23,2 Prozent auf 146,3 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr werde ein operatives Ergebnis von 600 Millionen Euro und ein Gewinn von 300 Millionen Euro angepeilt.

Jüngste Katastrophen belasten nicht außergewöhnlich

Die jüngsten Naturkatastrophen in Deutschland, Österreich, Italien und Tschechien hätten zwar zu verheerenden volkswirtschaftlichen Schäden geführt. Allerdings sei davon nur ein Teil versichert. Die Hannover Rück gehe daher trotz noch nicht vorliegender zuverlässiger Schadenschätzungen davon aus, dass ihre Belastung im Rahmen des langjährigen Schnitts für Katastrophenschäden bleiben wird.

Zuverlässigen Schätzungen der Schadensbelastung durch die Flutkatastrophen in Deutschland, Österreich, Italien und Tschechien seien derzeit noch nicht möglich. Diese dürfte sich aber im Rahmen des langjährigen Durchschnitts für Katastrophen bewegen. Im Konzernergebnis des zweiten Quartals wirkte sich das unter anderem auf das 192,3 (218,5) Millionen Euro gesunkene Kapitalanlageergebnis aus. Dabei seien Abschreibungen auf Grund voraussichtlich dauerhafter Wertminderung von 54,8 Millionen Euro vorgenommen worden, allein 47,6 Millionen Euro davon seien auf die Aktienbestände entfallen. Der Abschreibungsbedarf aus der WorldCom-Insolvenz habe lediglich bei sechs Millionen Euro gelegen.

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Prognosebestätigung macht Händlern Mut

Der Rückversicherer legte für das erste Halbjahr eine deutliche Steigerung des Nachsteuerergebnisses um 23,2 Prozent auf 146,3 Millionen Euro vor. Händler bezeichneten in ersten Reaktionen die Zahlen als “einigermaßen in line“. Zwar sei das Ergebnis etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben, die Bestätigung der Gesamtjahresprognosen mache aber Mut.

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Sollten keine weiteren außergewöhnlichen Schadenereignisse eintreten und sich die Kapitalmärkte nicht verschlechtern, könne das Unternehmen an frühere Rekordmarken anknüpfen, hieß es. Im vergangenen Jahr war die Hannover Rück durch die finanziellen Folgen der Terroranschläge in den USA getroffen worden.

Quelle: @wiz
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