FAZ plus ArtikelSilicon Valley

Das Tal der großen Träume

Von Roland Lindner, New York
28.08.2018
, 06:08
Die Keimzelle des Silicon Valleys: In Palo Alto steht die Garage, in der William Hewlett und David Packard ihren sogenannten Audio-Oszillator entwickelten.
Am Silicon Valley misst sich die Welt. In der Technologieregion wird Erfindergeist und Unternehmertum zelebriert. Aber es gibt eine Kehrseite – und die erlebt gerade Tesla-Chef Elon Musk.
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Steve Blank hat eine besondere Verbindung zu Elon Musk. Der Vorstandsvorsitzende des Elektroautoherstellers Tesla und des Raumfahrtunternehmens Space X war einmal sein Praktikant. Das war in den neunziger Jahren bei Rocket Science Games, einem von Blank gegründeten Videospielehersteller, den es schon lange nicht mehr gibt. Blank hat heute keinerlei Erinnerung mehr an Musks Tage in seinem früheren Unternehmen. Dafür begegnet ihm der Name des Tesla-Chefs regelmäßig an der Stanford University im kalifornischen Silicon Valley, wo er Vorlesungen über Unternehmensgründungen und Innovationen hält.

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Viele seiner Studenten sehen Musk als Vorbild und sagen, sie würden gerne einmal so sein wie er. Trotz der jüngsten Kontroversen um sein zunehmend erratisches Verhalten und seine Pläne für einen Börsenrückzug von Tesla sei er für sie eine Ikone, so wie einst Steve Jobs, der Mitgründer des Elektronikkonzerns Apple. Und Blank ist überzeugt, dass Musk nicht zuletzt deshalb zum umschwärmten Vorzeigeunternehmer geworden ist, weil seine Karriere im Silicon Valley begann. „Das wäre nicht überall möglich gewesen.“

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Quelle: F.A.Z.
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Roland Lindner
Wirtschaftskorrespondent in New York.
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