FAZ plus ArtikelVom Nobody zum Star

Wie werde ich berühmt?

Von Christoph Schäfer
05.07.2020
, 16:40
Konnte sich gut inszenieren: der inzwischen verstorbene Apple-Chef Steve Jobs
Millionen Menschen träumen davon, ein Star zu werden. Ganz wenigen gelingt es. Dazu braucht es Glück, außergewöhnliches Talent, geschickte PR – und noch etwas ganz anderes.
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Jeder Mensch wird ein Mal im Leben für 15 Minuten berühmt sein. Diese These stellte der Ausnahmekünstler Andy Warhol 1968 auf. Sie war schon damals Quatsch und ist es noch heute. Allerdings erhöhen soziale Medien wie Facebook, Instagram oder Tiktok auch für Otto Normalbürger die Chance, mit einem genialen Post berühmt zu werden. Und die Zeitgenossen legen sich ins Zeug! Millionen Menschen kennen die Zahl ihrer Follower genauer als ihren Hochzeitstag. In einer Zeit, in der Denkmäler niedergerissen werden, träumen noch viel mehr Menschen davon, aufs Podest zu kommen. Dort aber ist wenig Platz, echter Weltruhm ist nur sehr wenigen vergönnt.

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Woran liegt das? Warum kennt fast jeder einen Albert Einstein oder den legendären Apple-Chef Steve Jobs? Wissenschaftler und Unternehmenslenker gibt es wie Sand am Meer. Wie haben diese beiden es geschafft, so viel bekannter zu werden als ihre Kollegen? Rainer Zitelmann hat darüber ein bemerkenswertes Buch geschrieben, das der F.A.S. vorab vorliegt. In „Die Kunst, berühmt zu werden“ untersucht der Historiker und Soziologe den Werdegang von zwölf weltberühmten Persönlichkeiten und geht der Frage nach, wie sie zu ihrem Kultstatus kamen.

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Quelle: F.A.S.
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Christoph Schäfer
Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und Finanzen Online.
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