FAZ plus ArtikelEnde der EEG-Umlage

Wer zahlt jetzt für den Ökostrom?

Von Jan Hauser
01.07.2022
, 13:49
Im Jahr 2000 wurde die EEG-Umlage zur Finanzierung von Wind- und Solaranlagen eingeführt.
Am heutigen Freitag fällt die Abgabe für den Ausbau von Ökostrom weg. Der Strompreis wird dennoch kaum sinken. Hier kommen die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem Wendepunkt.
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Jeder Haushalt hat in Deutschland zwei Jahrzehnte lang für den Ausbau des Ökostroms gezahlt. Nach 22 Jahren verschwindet an diesem Freitag die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die seit dem Jahreswechsel noch 3,72 Cent je Kilowattstunde gekostet hat. Mit dem Juli enden so die teuren Zahlungen, mit denen die rot-grüne Bundesregierung Deutschland zum Ökostromland machen wollte. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.

Warum fällt die EEG-Umlage weg?

Die Stromkosten sollen sinken. Das vergünstigt das heimische Laden von Elek­troautos am Stromnetz oder den Betrieb ei­ner Wärmepumpe. Das Ampelbündnis hatte die Abschaffung für das Jahr 2023 geplant, aber angesichts steigender Energiekosten ein halbes Jahr vorgezogen. Das soll Haushalte und Unternehmen entlasten, die die Umlage voll zahlen. Energieintensive Betriebe mussten nur eine reduzierte Umlage zahlen.

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