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Importe aus der EU

Trump verzichtet vorerst auf Autozölle

 - 16:58
Amerikas Präsident Donald Trump am Dienstag mit Journalisten vor dem Weißen Haus

Der amerikanische Präsident Donald Trump will trotz einer am kommenden Samstag ablaufenden Frist vorerst keine Strafzölle auf Auto-Importe verhängen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Branchenkreisen. Trump will demnach bis zu sechs weitere Monate mit seiner Entscheidung abwarten und diese vom Verlauf der Handelsgespräche mit der EU abhängig machen.

Die amerikanische Gesetzeslage räumt dem Präsidenten die Möglichkeit ein, seine Entscheidung über die Zölle bei laufenden Gesprächen bis zu 180 Tage zu verschieben. Bei einem Treffen im Weißen Haus am Dienstag sei die Linie bekräftigt worden, von diesem zusätzlichen zeitlichen Spielraum Gebrauch zu machen, meldete die amerikanische Nachrichtenagentur Bloomberg. Trump hat mit Strafzöllen von 25 Prozent auf importierte europäische Autos gedroht. Dies würde besonders die deutschen Hersteller hart treffen.

Aktien von Daimler und BMW gewannen infolge der Berichte jeweils etwa 2,5 Prozent. Der europäische Autoindex legte bis zu 2,2 Prozent zu, der Dax zog ebenfalls an. In Amerika notierten Papiere von Ford und FiatChrysler je rund ein Prozent fester.

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Das amerikanische Handelsministerium hatte im Auftrag Trumps einen Bericht dazu angefertigt, ob von den Auto-Importen eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten ausgeht. Den Bericht legte das Ministerium dem Präsidenten im Februar vor. Er wurde bislang nicht veröffentlicht, doch nach Angaben aus Branchenkreisen vom Februar gelangt der Bericht zu dem Ergebnis, dass eine Sicherheitsbedrohung durch die Importe besteht.

Seit Vorlage des Berichts für den Präsidenten läuft eine 60-Tage-Frist für Trumps Entscheidung, die an diesem Samstag abläuft. Das entsprechende Gesetz räumt nach Ablauf dieser Frist jedoch eine weitere Frist von 180 Tagen ein, um in Verhandlungen mit ausländischen Regierungen zu einer Lösung zu gelangen.

Quelle: jsa./AFP/Reuters
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