FAZ plus ArtikelEngpass bei Düngemittel

Kann sich Deutschland selbst versorgen?

Von Jessica von Blazekovic
10.05.2022
, 08:50
Sachsen-Anhalt, Zielitz: Ein Absetzer steht auf einer Abraumhalde des Unternehmens K + S. Am diesem Standort fördert das Unternehmen kaliumhaltige Rohsalze, aus denen Kalidüngemittel hergestellt wird.
Deutschland produziert viele Lebensmittel im eigenen Land. Doch ohne den knappen Dünger schrumpft der Selbstversorgungsgrad zusammen. Die Bauern schlagen Alarm.
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Joachim Rukwied ist ein unaufgeregter Mann. Der Landwirt und Präsident des Deutschen Bauernverbandes ist eigentlich nicht für große Paukenschläge bekannt, er ist vielmehr ein Lobbyist, wie er im Bilderbuch steht: stets ein freundliches Funktionärslächeln und einen wohlüberlegten Spruch auf den Lippen. Umso erstaunlicher war das, was er unlängst in einem Interview mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ sagte und im Gespräch mit der F.A.Z. nun bekräftigte: „Die Versorgung sehe ich bis zum Frühjahr 2023 gesichert. Für den Zeitraum danach wage ich keine Prognose.“

Dieser Satz lässt aufhorchen, bestätigt er doch die Ängste vieler Verbraucher angesichts der zahlreichen negativen Botschaften, die derzeit aus dem Ernährungsbereich kommen: Warenstaus auf den Weltmeeren, Krieg zwischen den wichtigen Anbauregionen Russland und Ukraine, Exportembargo für einen großen Teil der indonesischen Palmölproduktion.

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Autorenporträt / Sadeler, Jessica
Jessica von Blazekovic
Redakteurin in der Wirtschaft.
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