In der Corona-Pandemie

Umsatz im deutschen Gastgewerbe bricht 2020 um 36 Prozent ein

18.01.2021
, 09:26
Geschlossene Restaurants und Bars haben im vergangenen Jahr für deutlich geringere Umsätze im Gastgewerbe gesorgt. Die Erlöse der Branche sanken im Schnitt um 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Corona-Krise hat dem deutschen Gastgewerbe 2020 das Geschäft verhagelt und einen massiven Umsatzrückgang eingebrockt. Die Erlöse der Branche sanken im Schnitt um 36 (real: 38) Prozent zum Jahr davor, wie das Statistische Bundesamt am Montag in einer ersten Schätzung mitteilte.

Grund sind der Lockdown im Frühjahr und Eindämmungsmaßnahmen im Kampf gegen die Virus-Pandemie. Restaurants und Kneipen mussten teilweise ihre Betriebe schließen und durften nur noch Außer-Haus-Service anbieten.

Viele Gastronomen sorgen sich um Existenz

Seit November gilt abermals ein Lockdown, weswegen etwa Hotels und Pensionen nur Geschäftsreisende aufnehmen dürfen. Dies drückte den Umsatz im November um rund 52 Prozent zum Oktober und um fast 68 Prozent zum Vorjahresmonat.

Drei von vier Gastronomen und Hoteliers bangen einer Umfrage zufolge angesichts der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie um ihre Existenz. 75,5 Prozent von 12.000 Betrieben gaben dies an, wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) jüngst erklärt hatte. Der Verband hat wiederholt kritisiert, dass die versprochenen Staatshilfen zu spät oder nicht im vollen Umfang bei den Betrieben ankommen.

Quelle: Reuters
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot