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Umweltministerium will CO2-Ausstoß von Autos bis 2030 halbieren

Von Hendrik Kafsack, Brüssel
05.06.2018
, 19:57
Das Ziel: Autos sollen weniger Treibhausgase ausstoßen.
Umweltministerin Svenja Schulze fühlt sich den Klimazielen verpflichtet und will eine ambitionierte Marke ausgeben. Dafür holt sie unter anderem die Idee einer E-Auto-Quote wieder aus der Kiste.
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Das von der SPD-Politikerin Svenja Schulze geleitete Bundesumweltministerium will den Autoherstellern vorschreiben, den CO2-Ausstoß ihrer Neuwagen drastisch zu reduzieren. Geplant ist eine Kürzung um 25 Prozent bis 2025 und sogar um mindestens 50 Prozent bis 2030 – im Vergleich zu 2021. Zudem sollen die Hersteller bestraft werden, wenn sie nicht genug Elektro- oder andere Niedrigemissionsautos auf die Straße bringen.

Das geht aus einem internen Papier des Umweltministeriums hervor, das der F.A.Z. vorliegt. Ein solches „Ambitionsniveau“ sei technologisch machbar und wirtschaftlich vorteilhafter, argumentiert das Ministerium. Zudem drohe Deutschland ansonsten die EU-Klimaziele und Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu verfehlen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Hendrik Kafsack
Hendrik Kafsack
Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.
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