FAZ plus ArtikelAlle Rekorde gebrochen

Münchens Hyperloop hegt Start-up-Ideen

Von Rüdiger Köhn, München
17.08.2019
, 19:20
Der vierte Erfolg der Transportkapsel beflügelt Studenten, eine Existenz darauf aufzubauen. Sie sind eine Visitenkarte für das Projekt „Bavaria One“ von Markus Söder.

Felix Hsu und Florian Janke haben die Saat schon gestreut. Sie und andere Studenten der Technischen Universität München (TUM) entwickelten in den vergangenen Jahren – ganz nebenbei während ihres Studiums – eine Kapsel (englisch: Pod). Die jagen sie jährlich durch die 1,25 Kilometer lange Röhre des von Tesla-Gründer Elon Musk aufgebauten Raumfahrtunternehmens Space X. Sie kam nicht nur im Ziel an, sondern stellte Geschwindigkeitsrekorde auf. Der Erfolg der buntgemischten Studententruppe mit ihrem Hyperloop-Pod hat immerhin Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) veranlasst, den Hyperloop in sein visionäres, allerdings nicht immer ernst genommenes Luft- und Raumfahrtprogramm „Bavaria One“ aufzunehmen – neben Raketen und Flugtaxis.

Aus der Seed-Phase sind die „TUMler“ angesichts der Erfolge und Fortschritte fast schon raus. Felix Hsu, 27 Jahre, und Florian Janke, 26 Jahre, sowie sechs bis acht andere im Projekt involvierte Studenten denken weiter: „Mit den Erfahrungen, die wir gemacht haben, überlegen wir uns, ein Start-up zu gründen“, sagt Hsu, der Maschinenbau studiert. Es scheint konkret zu werden, auch wenn derzeit der Prüfungsstress für das Team „TUM Hyperloop“ dominiert, nachdem es vom siegreichen Wettbewerb vor drei Wochen aus Los Angeles zurückgekehrt ist.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Köhn, Rüdiger (kön.)
Rüdiger Köhn
Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.
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