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„Dann geht die nächste Investition nach Polen“

Von Georg Giersberg
Aktualisiert am 02.12.2019
 - 20:54
Frank Sportolari ist Präsident von UPS Deutschland.
Amerikanische Unternehmen haben in Deutschland 140 Milliarden Dollar investiert. Zunehmend klagen sie nun über Geschäftshemmnisse.

Wirtschaftlich kann der eine nicht ohne den anderen, politisch entfremden sich die Vereinigten Staaten und Deutschland zunehmend. Dieses Fazit zieht die Amerikanische Handelskammer in Deutschland mit Blick auf die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Staaten in den vergangenen Monaten. Die zunehmende politische Entfremdung drohe sich auch in der Wirtschaft auszuwirken. Aber anders als man angesichts der Debatten um den amerikanischen Präsidenten Donald Trump vermuten könnte, haben nicht deutsche Unternehmen Schwierigkeiten, in Amerika zu investieren, sondern umgekehrt.

Noch im vorigen Jahr war die Welt in Ordnung. Die größten deutschen Beteiligungen in den Vereinigten Staaten erhöhten ihren Umsatz um 3 Prozent auf 371 Milliarden Dollar. Die 50 größten amerikanischen Beteiligungen in Deutschlands legten um 5,5 Prozent auf 177 Milliarden Dollar Umsatz zu. Damit wuchsen die amerikanischen Beteiligungen hierzulande deutlich stärker als die gesamte deutsche Wirtschaft.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Giersberg, Georg
Georg Giersberg
Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Der Betriebswirt“.
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