Auf Druck der amerikanischen Regierung

Google löscht Bilder von Kasernen

07.03.2008
, 09:56
Zu detailliert: „Der Dienst zeigt wirklich, wo all die Wachposten sind”
Mit der Software Google Earth kann jedermann virtuell auf Weltreise gehen. Noch detaillierter ist der Dienst „Street View“. Er zeigt die Welt aus Perspektive von Autofahrern und Fußgängern. Der amerikanischen Regierung sind die Bilder zu detailliert. „Das ist ein echtes Sicherheitsrisiko für unsere Militäreinrichtungen“, sagt ein General.
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Der Internetkonzern Google hat auf Druck der amerikanische Regierung Bilder von Militärstützpunkten aus seinem Straßenkartendienst Street View entfernt. Das bestätigten das Verteidigungsministerium und ein Unternehmenssprecher am Donnerstag.

„Der Dienst zeigt wirklich, wo all die Wachposten sind. Er zeigt, wie die Barrieren hoch und runter fahren“, sagte General Rene Renuart vom Verteidigungsministerium am Donnerstag. „Ich denke, das ist ein echtes Sicherheitsrisiko für unsere Militäreinrichtungen.“ Die Armee habe Google-Mitarbeitern nun verboten, auf dem Gelände von Kasernen Aufnahmen zu machen.

Straßenansichten aus 30 amerikanische Städten

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Konzernsprecher Larry Yu erklärte hingegen, die Mitarbeiter sollten nur Ansichten aufnehmen, die von öffentlichen Straßen zu sehen seien.“Es verstößt gegen Googles Richtlinien, dass ein Fahrer Zugang zu einem Stützpunkt verlangt.“

Street View zeigt im Rahmen des Dienstes Google Maps Straßenansichten aus 30 amerikanische Städten. Die Nutzer können mit der Maus durch die Orte fahren und den Blick um 360 Grad schwenken. Der Dienst ist auch aus Datenschutzgründen umstritten.

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