FAZ plus ArtikelBanker über seine Abfindung

„Wer sich nach dem Bauchgefühl richtet, kann nur verlieren“

Von Tim Kanning
18.11.2020
, 11:25
Nach 20 Jahren in der Commerzbank hat Normann Mörsel einen Batzen Geld bekommen und ist gegangen. Wie fühlt sich das an? Hat es sich gelohnt? Und was macht er mit dem Geld?

Normann Mörsel hat sich die Entscheidung nach 20 Jahren bei der Commerzbank nicht leicht gemacht. „Ich habe lang genug bei einer Bank gearbeitet, um alle möglichen Szenarien mit dem Taschenrechner durchzurechnen“, erzählt Mörsel. Und empfiehlt das jedem, der sich fragt, ob er eine Abfindung annehmen und dafür seine feste Stelle aufgeben soll. „Da darf man sich nicht von vermeintlich großen Zahlen blenden lassen. Wer sich da nach seinem Bauchgefühl richtet, kann nur verlieren“, sagt Mörsel abgeklärt.

Die Commerzbank baut nach Jahren der Krise viele Stellen ab. Als sie vor gut einem Jahr den Mitarbeitern ein neues Angebot machte, hat Mörsel durchgerechnet, wie viel für ihn herauskäme. 20 Jahre in der Bank als Fachmann für IT-Sicherheit, ansehnliches Jahresgehalt, ein Kind – es war eine erkleckliche Summe. Wie viel genau, darf er wegen einer Verschwiegenheitsklausel im Vertrag nicht verraten.

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Quelle: FAZ.NET
Autorenpoträt / Kanning, Tim (kann.)
Tim Kanning
Redakteur in der Wirtschaft.
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