FAZ plus ArtikelSorge wegen Corona-Quarantäne

Warum den Schlachthöfen der nächste „Schweinestau“ droht

Von Jonas Jansen
21.01.2022
, 10:55
Blick in die Produktion bei Tönnies im Juli 2020
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Wegen der strengen Quarantänevorschriften für Fleischbetriebe in Nordrhein-Westfalen könnten bald Werke runterfahren. Das sorgt Bauern – und den Handel.
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In Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen stockt es, denn es mangelt an Personal. Dem Verband der Fleischindustrie zufolge ist die Produktion einiger Werke derzeit schon auf 50 Prozent gedrosselt. „Bei dem augenblicklichen explosiven Anstieg der Corona-Inzidenz in der Bevölkerung ist damit zu rechnen, dass parallel auch die positiven Ergebnisse der Pflichttests in nordrhein-westfälischen Fleischbetrieben stark zunehmen werden“, sagt Heike Harstick, die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes der Fleischwirtschaft.

In einem Brief aus der Lebensmittelindustrie an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) klingt die Lage noch dramatischer. „Bereits zum Beginn der kommenden Woche wird mit Betriebsschließungen gerechnet“, heißt es in dem Schreiben, das der F.A.Z. vorliegt. Das wiederum alarmiert die Bauern, die keine Abnehmer für ihre Schweine finden und dürfte auch im Lebensmitteleinzelhandel spürbar werden, wenn die großen Schlachtunternehmen wie Tönnies oder Westfleisch weniger Ware liefern.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Jansen Jonas
Jonas Jansen
Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.
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