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FAZ plus ArtikelDB-Vorstandsfrau

Hardcore-Physikerin im Pünktlichkeitstest

Von Kerstin Schwenn, Berlin
 - 19:24

Über ein halbes Jahr hat sich die Berufung von Sabina Jeschke in den Bahnvorstand hingezogen – nicht weil es Zweifel an ihr gegeben hätte, sondern weil sich die Bahn-Aufsichtsräte nicht auf die Besetzung eines zweiten vakanten Führungsposten in der Deutschen Bahn einigen konnten. Jetzt ist Jeschke seit hundert Tagen Vorstand für Technik und Digitalisierung. Und sie macht den Eindruck, als wolle sie die verlorenen Monate unbedingt aufholen: Sie denkt und spricht schnell, hat sich in Hochgeschwindigkeit mit den komplexen Strukturen des Konzerns vertraut gemacht. Wenn sie einmal nicht persönlich an mehreren Stellen gleichzeitig sein kann, kommt der neue Telepräsenz-Roboter zum Einsatz – eine Kamera auf einem mobilen Besenstiel, die sie den Kollegen in Frankfurt oder den Konferenzteilnehmern in Stuttgart räumlich in Bewegung nahebringt.

Jeschke ist in der Nähe von Göteborg geboren, hat die ersten Jahre ihres Lebens dort verbracht und verspürt noch heute eine große Affinität zu Schweden. Bevor sie zur Bahn kam, verbrachte die Universitätsprofessorin ein Sabbatical bei Volvo in Göteborg. Und so oft wie möglich verbringt die Mutter eines erwachsenen Sohnes Zeit in ihrem Haus in Östersund. Durch den Vorgarten dort verläuft eine Bahnlinie, wie sie erzählt. Dieser Tage ist sie indes mehr in Deutschland unterwegs, um die Bahn „vor Ort“ kennenzulernen – und Orte, die Rummelsburg oder Kirchmöser heißen.

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Quelle: F.A.Z.
Kerstin Schwenn
Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
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