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Cum-ex-Ermittlungen: Durchsuchung bei Freshfields

Von Marcus Jung
16.09.2021
, 19:37
Die Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer
Schon zum vierten Mal wurden Geschäftsräume der Kanzlei durchsucht. Diesmal sollen sich die Vorwürfe gegen andere Personen – und nicht Freshfields – richten.
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Sie kamen am Montagnachmittag und blieben zwei Tage im Parktower, dem Standort von Freshfields Bruckhaus Deringer in Frankfurt. Staatsanwälte aus Köln sichteten Unterlagen und Daten, und wieder standen Cum-ex-Geschäfte im Mittelpunkt der Ermittlungen. Eine Razzia in einer Anwaltskanzlei findet äußerst selten statt, Freshfields bildet die Ausnahme: Seit 2015 wurden ihre Geschäftsräume nunmehr viermal durchsucht.

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Bei den Cum-ex-Geschäften hatten Banken, Börsenhändler und Investoren Aktien von Dax-Unternehmen rund um den Dividendenstichtag im Kreis gehandelt. Dadurch machten die Banken eine nur einmal angefallene Erstattung der Kapitalertragsteuer geltend. Cum-ex-Geschäfte seien illegal und könnten als schwere Steuerhinterziehung strafrechtlich verfolgt werden, entschied der Bundesgerichtshof im Juli.

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Quelle: mj.
Autorenbild/ Marcus Jung
Marcus Jung
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