FAZ plus ArtikelUnternehmergespräch

„Der Trend zum Tattoo wird zunehmen“

Von Carsten Germis
28.11.2021
, 10:43
Stift und Chef: Per Ledermann in der Zentrale in Ahrensburg. Hier schlägt das Herz des Unternehmens seit dem Umzug aus Hamburg im Jahr 1970.
Ein Schnurrbart mit Edding hält lange, das wissen viele nur zu gut. Noch unvergänglicher wird die neue Geschäftsidee der Norddeutschen sein – die erste Tattootinte made by Edding.
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Per Ledermann war 15, als sein Vater ihn fragte, ob er sich vorstellen könne, das Unternehmen Edding einmal weiterzuführen. „Aber er hat nie Druck gemacht“, sagt der Vorstandschef des Unternehmens. „Er wollte nur vorfühlen, ob ich ein Verhältnis zur Firma habe.“

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2005 hat der Sohn sich dann entschieden, an der Spitze des Familienunternehmens Verantwortung zu übernehmen. Ledermann war damals 29, genauso alt wie sein Vater Volker Detlef Ledermann, als der 1960 gemeinsam mit seinem Schulfreund Carl-Wilhelm Edding das Unternehmen gründete und mit dem legendären „edding No. 1“ den Grundstock für das Unternehmen legte.

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Das Unternehmen

Das Unternehmen begann 1960 als Zwei-Mann-Betrieb mit dem ersten Markierstift, dem „edding No. 1“. Pro­duziert wurde in Japan, wo der in Deutschland noch weitgehend unbekannte Filzstift schon weitverbreitet war. Heute hat das Unternehmen rund 750 Beschäftigte. Der Umsatz ging 2020 wegen der Corona-Pan­demie auf gut 125 Millionen Euro zu­rück. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen eine Erholung und Nettoumsätze von zwischen 133 und 149 Millionen Euro. Neben Schreib- und Markierstiften gewinnen Kreativ- und Onlineprodukte im Portfolio von Edding zunehmend an Be­deutung.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Germis, Carsten (cag.)
Carsten Germis
Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.
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