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FAZ plus ArtikelNeuer Kuka-Chef im Gespräch

„Das Unternehmen muss schlanker werden“

Von Stephan Finsterbusch und Georg Giersberg
 - 18:52
Kuka-Roboter werden in einer Produktionshalle der Zentrale in Augsburg montiert.

Herr Mohnen, Kuka muss ein Sparprogramm auflegen. Was ist falsch gelaufen?

Wir hatten neun Jahre eine gute Entwicklung. Der Umsatz von Kuka ist seit 2009 von damals 900 Millionen Euro auf zuletzt knapp 3,5 Milliarden Euro gestiegen. Diese Entwicklung ist im letzten Quartal 2018 ausgelaufen. Denn die Autoindustrie streckt ihre Investitionen. Das trifft uns besonders hart. Zwar konnten wir den Anteil der Autoindustrie an unserem Umsatz von 80 Prozent im Jahr 2009 auf heute 50 Prozent senken. Er ist damit aber immer noch erheblich. Vor allem die Stagnation der chinesischen Automobilhersteller wirkt sich negativ aus. Auch die Hersteller von Konsumelektronik schwächeln, wie Sie den aktuellen Meldungen zu bekannten Smartphone-Herstellern von Apple oder Samsung entnehmen konnten.

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Quelle: F.A.Z.
Stephan Finsterbusch  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Stephan Finsterbusch
Redakteur in der Wirtschaft.
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Autorenporträt / Giersberg, Georg (geg.)
Georg Giersberg
Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Der Betriebswirt“.
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