FAZ plus ArtikelKabellose Kopfhörer

Geht ins Ohr

Von Marco Dettweiler
Aktualisiert am 14.02.2020
 - 07:30
Ein Bild, das nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken ist: Apples AirPods sind überall zu sehen. Dabei hat auch die Konkurrenz nachgelegt.
Warum laufen so viele Menschen mit diesen seltsamen weißen Stäbchen im Ohr herum? Weil sie von Apple sind. Dabei ist der Markt viel bunter und bietet noch viel mehr.

Wir werden uns an Knöpfe im Ohr gewöhnen müssen. Schuld daran sind die Amerikaner aus Cupertino. Obwohl Apple die sogenannte True-Wireless-Technik nicht erfunden hat, setzten die weißen Airpods den Trend erst in Gang, dass also Menschen mit diesen stabförmigen Stöpseln in den Ohren in der U-Bahn sitzen, auf dem Bürgersteig laufen, Fahrrad oder Auto fahren, am Schreibtisch arbeiten oder auf dem Sofa liegen. Moderner Ohrschmuck sieht jetzt bei jedem gleich aus: Aus den Ohren ragt ein weißer Stift, der abrupt endet, als hätte ihn jemand abgeschnitten.

Als das Unternehmen Bragi Anfang 2014 eine Crowdfunding-Kampagne startete und schon nach zwei Tagen das nötige Startkapital für die wahrscheinlich ersten True-Wireless-Hörer eingesammelt hatte, gab es zwar schon kabellose Kopfhörer. Aber es waren die großen, klobigen Modelle, die auf oder über das Ohr gesetzt werden. Auch einige In-Ear-Modelle mussten schon nicht mehr ins Smartphone gesteckt werden, beide Gehäuse waren jedoch immer noch mit einem Kabel verbunden, was ganz praktisch sein kann, weil sie bei Nichtnutzung über dem Nacken liegen.

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Quelle: F.A.Z. Woche
Autorenporträt / Dettweiler, Marco
Marco Dettweiler
Redakteur in der Wirtschaft.
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