FAZ plus ArtikelPflanzliche Ersatzprodukte

Von Veggie-Würstchen zu „Veggie-Stangen“?

Von Stefanie Diemand, Svea Junge und Hendrik Kafsack
18.10.2020
, 09:26
Werden aus vegetarischen Bratwürstchen bald „vegetarische Bratstangen“?
Es geht um die Wurst. Nächste Woche entscheidet das EU-Parlament über eine verschärfte Kennzeichnung von Fleisch- und Milchalternativen. Die Meinungen über Verbraucherinteressen und fairen Wettbewerb gehen weit auseinander.

Es sieht aus wie Fleisch, riecht wie Fleisch und soll auch genauso schmecken. Fleischalternativen wie vegetarische Hamburger, Steaks oder Schnitzel teilen sich mit traditionellen Fleischerzeugnissen nicht nur Geschmack, Geruch und Aussehen – sondern auch den Namen. Doch damit könnte demnächst Schluss sein: In der nächsten Woche will das Plenum des Europäischen Parlaments über die Reform der Agrarpolitik und damit auch über die Regeln für Fleischersatzprodukte abstimmen. Es geht um die Frage, wie vegetarische Fleisch- und Wurstalternativen bezeichnet werden dürfen.

Der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments hat sich schon im Frühjahr des vergangenen Jahres klar auf der Seite der Fleischbranche positioniert. Er sprach sich dafür aus, klar festzuschreiben, dass Steak, Wurst, Schnitzel, Burger und Hamburger Fleisch enthalten müssen und daran auch Zusätze wie „nach Art von“ oder „Nachahmung von“ nichts ändern.

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