Daimlers E-Auto-Generation

Keine Kompromisse bei der Sicherheit

Von Susanne Preuß, Stockholm
04.09.2018
, 15:56
Daimlers Autopräsentation in Stockholm zum Thema Elektromobilität
Kurz vor der Enthüllung des neuen E-Mercedes stellt Daimler klar: keine Kompromisse an die Sicherheit. Schwere Lektionen der Konkurrenz werden nicht angesprochen, stehen aber im Raum.
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Aus gutem Grund steht Mercedes für Sicherheit. Schwäbische Qualitätsarbeit ist die Basis, aber das Schwabenland ist quasi auch der Geburtstort der Crashtest Dummies. Mercedes hat als erster Hersteller seine Autos mit voller Absicht vor die Wand gefahren und dabei Puppen sterben lassen – auf dass Menschen das mal nicht erleiden müssen.

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Jetzt bricht für den Konzern mit dem ersten E-Mercedes eine zukunftsweisende Phase an. Am Dienstagabend will Daimler das neue Elektroauto EQC in Stockholm vorstellen. Es soll der Gradmesser werden, ob den Stuttgartern der Sprung ins Zeitalter der Elektromobilität gelingt. Sicherheit spielt dabei weiterhin eine entscheidende Rolle.

Man habe schon eine Weile darüber diskutiert, ob man im Zeitalter des Elektroautos von diesem hohen Sicherheits-Level weggehen könne, gibt Tobias Handschuh zu, der am Dienstag im Vorfeld der Auto-Enthüllung Journalistenfragen zur Sicherheit der EQ-Elektroautos beantwortet. Das Ergebnis sei ein klares Nein gewesen: „Wir werden davon nicht abgehen, sondern unsere Position halten.“

Autopräsentation von Daimler in Stockholm zum Thema E-Mercedes
Autopräsentation von Daimler in Stockholm zum Thema E-Mercedes Bild: Susanne Preuß

Das war die Antwort auf die Frage, ob ein Mercedes-EQ sicherer sein werde als ein Tesla. Aber so ganz direkt will man Fragen zur Konkurrenz nicht beantworten. Zur Erinnerung: Im November 2016 sorgte der tödliche Unfall eines Tesla S in Indianapolis für Schlagzeilen. Durch einen Fahrfehler prallte das Auto gegen einen Baum. Kurz nach dem Aufprall explodierte die Akkuladung des Fahrzeuges.

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Den ersten Crashtest hat Mercedes übrigens am 10. September 1959 durchgeführt, vor fast genau 59 Jahren also.

Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Preuss, Susanne
Susanne Preuß
Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.
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