FAZ plus ArtikelF.A.Z.-Gespräch

„Die Autoindustrie darf nicht kaputt gemacht werden“

Von Sven Astheimer und Carsten Germis
17.12.2018
, 19:20
Wolfgang Porsche und Hans-Michel Piech
Die Porsche SE kontrolliert die Mehrheit der Stimmrechte des VW-Konzerns. Das macht Wolfgang Porsche und Hans Michel Piëch zu zwei der mächtigsten Menschen in der deutschen Automobilindustrie. Im F.A.Z.-Gespräch machen beide klare Ansagen.
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Im Volkswagen-Reich spielen zwei Familien die entscheidende Rolle: Porsche und Piëch. Der Konstrukteur und Porsche-Gründer Ferdinand Porsche hatte zwei Kinder namens Ferry und Louise, letztere hieß nach ihrer Hochzeit Piëch. Deren Nachkommen haben die wechselhafte Geschichte des Konzerns bis heute entscheidend geprägt.

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Die Familien halten alle Stammaktien an dieser Keimzelle der Macht und 50 Prozent an deren Gesamtkapital. Die andere Hälfte besteht aus Vorzugsaktien, die überwiegend von institutionellen Investoren gehalten werden. Die Porsche SE wiederum besitzt 52,2 Prozent der Stammaktien an der Volkswagen AG. Die Familien Porsche/Piëch verfügen direkt noch einmal über 2,37 Prozent der Stammaktien. Im VW-Aufsichtsrat müssen sich die Familien mit dem Land Niedersachsen einigen, das mehr als 20 Prozent hält.

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Quelle: F.A.Z.
Sven Astheimer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Sven Astheimer
Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.
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Autorenporträt / Germis, Carsten (cag.)
Carsten Germis
Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.
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