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Heimische Unterstützung

Japan nimmt Toyota nach Trumps Attacke in Schutz

Aktualisiert am 06.01.2017
 - 10:11
Stellt sich hinter Toyota: Der japanische Wirtschaftsminister Hiroshige Seko.
Amerikas zukünftiger Präsident Trump stört sich an den Investitionen von Toyota in Mexiko. Die japanische Regierung will Trumps Kritik nicht hinnehmen und stärkt dem Autobauer den Rücken.

Nach einer Attacke von Donald Trump gegen den japanischen Autobauer Toyota wegen Investitionsplänen in Mexiko hat die Regierung in Tokio die heimische Industrie demonstrativ in Schutz genommen. „Japanische Autobauer leisten signifikante Beiträge bezüglich Arbeitsplätzen in den Vereinigten Staaten. Es ist wichtig, dass ihre Bemühungen und Ergebnisse breit akzeptiert werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie (Meti), Hiroshige Seko, am Freitag der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge. Toyota wolle ein gutes Unternehmen für die Bürger sein, teilte auch der Sprecher der Regierung, Yoshihide Suga, mit.

Toyotas Aktie gab an der Börse Tokio in einer ersten Reaktion auf Trumps Äußerungen über Twitter nach. Bei Handelsbeginn sackte der Toyota-Kurs um 3,1 Prozent ab und erholte sich dann leicht. Auch die Aktienkurse anderer Autohersteller gaben nach - Nissan etwa lag knapp 1,8 Prozent im Minus, Honda rund 1,5 Prozent.

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„Toyota will ein neues Werk in Baja, Mexiko, bauen, um Corolla-Autos für die Vereinigten Staaten herzustellen. AUF KEINEN FALL! Baut das Werk in den Vereinigten Staaten oder zahlt hohe Grenzsteuer“, hatte Trump am Donnerstag getwittert. Eine Sprecherin von Toyota in Tokio verwies lediglich auf eine Stellungnahme des Konzerns in Amerika. Demnach werde sich weder das Produktionsvolumen noch die Beschäftigung in den Vereinigten Staaten als Ergebnis der 2015 angekündigten Fabrik im mexikanischen Guanajuato verringern.

Trump rügte auch schon General Motors und Ford

Toyota sei seit fast 60 Jahren ein Teil der Kultur der Vereinigten Staaten, hieß es. Mit Direktinvestitionen von mehr als 21,9 Milliarden Dollar, zehn Produktionsstätten und 136.000 Beschäftigten wolle Toyota mit Trumps Regierung im Sinne der Kunden und der Autoindustrie kooperieren.

Toyota-Chef Akio Toyoda hatte Reportern in New York gesagt, sein Unternehmen werde Trumps Entscheidungen bei den geplanten Geschäften in Mexiko berücksichtigen. Er wolle sich um die Situation kümmern, wenn er sie besser verstanden habe. Toyota denke - unabhängig von der politischen Lage im Land - stets darüber nach, die amerikanische Produktion zu steigern und wolle ein gutes Unternehmen für die amerikanischen Bürger sein.

Drohung per Twitter
Trump fordert Toyota zu Produktion in Amerika auf
© AP, reuters

Toyota ist der dritte große Autobauer, den Trump wegen der Produktion von amerikanischen Importgütern im Niedriglohn-Nachbarland Mexiko attackiert. Zuletzt war er den amerikanischen Marktführer General Motors (GM) angegangen, davor hatte sich Ford über ein Jahr lang Kritik anhören müssen.

Quelle: dpa
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