FAZ plus ArtikelGaleria Karstadt Kaufhof

„Beim Einkaufen im Warenhaus hat sich noch niemand infiziert“

Von Jonas Jansen
26.10.2020
, 18:18
Nach dem Insolvenzverfahren belasten steigende Infektionszahlen das Geschäft. Der neue Karstadt-Kaufhof-Chef erklärt, wie er das überstehen will – und warum sich das Online-Geschäft dringend wandeln muss.

Herr Müllenbach, in Ihren Kaufhäusern in Witten, Bonn oder Essen war zuletzt mehr los als in den ganzen Jahren zuvor. Das lag allerdings an den Schnäppchenjägern, die vor der Schließung etwas abstauben wollten. Haben Sie auch noch einmal ein Warenhaus besucht, das nun geschlossen hat?

Natürlich, ich war nicht nur in einem, sondern habe viele besucht. Für die Mitarbeiter war das eine Ausnahmesituation. Sie haben jeden Tag erstklassige Arbeit geleistet, weil es eine große Nachfrage gab und sie gleichzeitig wussten, dass ihr Arbeitsplatz nicht dauerhaft gerettet werden kann. Das hat die hohe Verbundenheit mit diesem Unternehmen gezeigt, für die ich unglaublich dankbar bin.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen.

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

F.A.Z. PLUS:

  Sonntagszeitung plus

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Zur Person

Miguel Müllenbach, 45, arbeitet seit fünfzehn Jahren für Karstadt, in dem Warenhaus fing der Diplom-Kaufmann als Restrukturierer an, später leitete er das Finanzressort. Im zusammengeschlossenen Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof war Müllenbach Arbeitsdirektor und Finanzchef. Inmitten des Insolvenzverfahrens stieg der Manager zum Geschäftsführer des Warenhauskonzerns auf.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Jansen Jonas
Jonas Jansen
Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.
FacebookTwitter
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot