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Versicherungs-Kommentar

Der Preis des Klimawandels

Von Henning Peitsmeier
 - 07:51

Mit dem Klimawandel kann man es sich leichtmachen. Wenn sich die Erde erwärmt und wenn es im Sommer immer heißer und trockener wird, dann steigen die Feuergefahr und das Risiko verheerender Waldbrände, wie sie im vergangenen Jahr in Kalifornien gewütet haben. Es wird Konsequenzen haben, wenn die globale Erwärmung um ein Grad Celsius zunimmt: steigende Meeresspiegel etwa und eine schrumpfende Eisfläche in der Arktis.

Doch die immer häufiger zu beobachtenden Wetterkatastrophen allein dem menschgemachten Klimawandel in die Schuhe zu schieben ist so manchem Wissenschaftler zu simpel. Selbst die Fachleute des Rückversicherers Munich Re bleiben vorsichtig und sprechen lieber von „klaren Hinweisen auf einen Einfluss“ des Klimawandels. Dabei leidet die Assekuranz unter steigenden Kosten für die Wetterschäden. Die Versicherer müssen die zunehmenden Schadenssummen in der Kalkulation des Risikopreises berücksichtigen.

Nicht immer gelingt es ihnen, das höhere Risiko in Preissteigerungen umzusetzen. Und ebenso gibt es selbst in hochentwickelten Ländern noch erhebliche Versicherungslücken, wie es sich im vergangenen Hochsommer in der hiesigen Landwirtschaft gezeigt hat, deren Dürreschäden nicht versichert waren. Die Auseinandersetzung mit der Klimaerwärmung taugt allemal, um das Problembewusstsein zu schärfen.

Quelle: F.A.Z.
Henning Peitsmeier
Wirtschaftskorrespondent in München.
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