FAZ plus ArtikelEnergieunternehmen

Leerverkäufer nimmt sich Vulcan Energy vor

Von Olivier Holmey
30.10.2021
, 21:52
Eine Geothermie-Anlage in Ostfrankreich
Der Leerverkäufer JCap glaubt nicht an das Geschäftsmodell von Vulcan Energy und wettet auf fallende Kurse. Das Unternehmen wehrt sich.
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Die Aktien des ausschließlich in Deutschland tätigen australischen Unternehmens Vulcan Energy sind in dieser Woche zwei Tage vom Handel ausgesetzt worden. Ein aktivistischer Shortseller hatte den Anbieter erneuerbarer Energien zuvor kritisiert. In dem am Dienstagabend veröffentlichten Bericht mit dem Titel „Vulcan: God of Empty Promises“ (Gott der leeren Versprechen) beschuldigt die US-Investmentgesellschaft J Capital Research (JCap) Vulcan, Investoren in die Irre zu führen. JCap ist darauf spezialisiert, mit Aktien zu spekulieren, die sie für überbewertet hält. Der Aktienkurs fiel bei Wiederaufnahme des Handels am Freitag um 16,5 Prozent, was darauf schließen lässt, dass zumindest einige Anleger die Kritik ernst genommen haben.

Dem Bericht zufolge hat Vulcan völlig überzogene Aussagen über die voraussichtliche Machbarkeit, die Rentabilität und die Umweltauswirkungen seines einzigen Projekts „Zero Carbon Lithium“ gemacht. JCap warf Vulcan außerdem vor, seine als fehlerhaft angesehenen Prognosen auf „unabhängige“ Untersuchungen zu stützen, die in Wirklichkeit von Gesellschaften erstellt wurden, die in Interessenkonflikten mit dem Unternehmen standen.

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