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Letzte Runde für SAP-Gründer Plattner?

16.05.2022
, 20:26
Seine Dienste um SAP sind unumstritten: Hasso Plattner gründete vor 50 Jahren den Konzern mit und verhalf ihm zu Ruhm und Bedeutung.
Der starke Mann von Europas größtem Softwarehaus hat ein Problem: sein Alter. Institutionelle Anleger wollen einen Wechsel im Aufsichtsratsvorsitz.
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fib. Frankfurt ⋅ Hasso Plattner hat binnen eines halben Jahrhunderts mit der SAP SE eines der wertvollsten europäischen Unternehmen aufgebaut. Er war vor 50 Jahren einer der Mitgründer, hat als solcher mehrere Technologie-Revolutionen angeführt, Deutschland auf die Karte der größten IT-Standorte der Welt gebracht, ein Vermögen verdient, Milliarden gespendet – und nun das: Mit Union Investment spricht sich ein großer institutioneller Investor und eine zweite mächtige Stimme gegen seine Wiederwahl zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats des Softwarekonzerns aus.

Im Vorfeld der für Mittwoch anstehenden virtuellen Hauptversammlung schreibt Fondsmanager Markus Golinski in einer Mitteilung an Plattner: „Ein Aufsichtsratsmitglied darf nach unseren Abstimmungsrichtlinien nicht älter als 75 Jahre sein. Sie sind 78 Jahre alt. Eine Nachfolgeregelung für den Aufsichtsratsvorsitz ist überfällig, auch wenn Ihre großen Verdienste um SAP unbestritten sind.“ Und: „Wir erwarten bei künftigen Hauptversammlungen die Bereitschaft von Vorstand und Aufsichtsrat, sich endlich wieder dem öffentlichen Dialog mit ihren Anteilseignern zu stellen.“

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