FAZ plus ArtikelModerne Spielkarten

Mit App zum Fuschen

Von Daniel Mohr
20.04.2021
, 14:28
Die größte deutsche Spielkartenfabrik in Altenburg feiert Rekorde. Nur mit Skatkarten wie vor 200 Jahren geht das nicht.

Wer bisher glaubte, eine Spielkarte fühlt sich nach einem Gemisch aus Rückständen von Chips, Cola, Bier, Saft und Schokolade an, der muss umdenken. Die Spielkartenforschungs- und -entwicklungsabteilungen sind längst weiter. Dafür genügt ein Blick in den Koffer von Stefan Luther. Der Chef der Spielkartenfabrik Altenburg (ASS) hat ihn immer dabei, wenn er zu Kunden fährt, seine „special technique box“ mit mindestens 100 Veredelungstechniken.

Das muss den passionierten Skatspieler nicht nervös machen. Seine Skatkarten, 9,1 Zentimeter hoch, 5,9 Zentimeter breit, wird er auch weiterhin in bewährter Qualität aus Altenburg bekommen. Doch davon allein kann eine Fabrik nicht leben. Keine 3 Euro kostet ein Skatspiel im Laden. Nur ein Bruchteil davon kommt im ostthüringischen Altenburg an.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen.

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

F.A.Z. PLUS:

  Sonntagszeitung plus

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.S.
Daniel Mohr  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Daniel Mohr
Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot