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FAZ plus ArtikelUnternehmen nach 2. Weltkrieg

Neustart auf dem Trümmerfeld

Von Jürgen Dunsch
Aktualisiert am 22.05.2020
 - 22:01
Neubeginn trotz katastrophaler Kriegsschäden: das Bosch-Werk in Stuttgart 1945
Die Kapitulation Deutschlands 1945 beendete den Zweiten Weltkrieg. Viele Unternehmen machten sich nur Tage später an den schwierigen Wiederaufbau, wie die Beispiele Daimler-Benz, BASF und Bosch zeigen.

Adolf Hitlers verbrecherischer Krieg hatte bis 1945 weite Teile Europas in Schutt und Asche gelegt. Auch Deutschland war ein Trümmerfeld. Dennoch versuchten viele Unternehmenschefs schon im Mai 1945 einen Neubeginn. Vor 75 Jahren bedeutete das Stückwerk, ohne Masterplan oder ausgefeiltes Verbundkonzept. Daimler-Benz am Standort Mannheim, BASF in Ludwigshafen und Bosch in Stuttgart zeigen die riesigen Herausforderungen, aber auch die ersten Erfolge des Neustarts. Ähnliches könnte für andere Teile Westdeutschlands beschrieben werden.

Bald hellte sich auch das politische Bild auf. Am 6. September 1946 sollte der amerikanische Außenminister James F. Byrnes in seiner berühmten Rede in Stuttgart klarmachen, dass die Vereinigten Staaten einen Wiederaufbau unterstützten, weil davon „nicht nur das Wohlergehen Deutschlands, sondern auch das Europas abhängt“, so Byrnes wörtlich. Es war die Absage an den berüchtigten „Morgenthau-Plan“, der das Land in der Mitte des Kontinents auf einen Agrarstaat reduziert hätte. Deutschland erhielt eine neue Chance.

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